Sonderausschuss

Impressum

Wenn GRÜNE und LINKE und SPD nicht das tun, für was sie gewählt werden, dann wachsen aus kleinen Initiativen große Bewegungen wie Mediaspree Versenken heran. Und diese stehen in einem stadtweiten Kontext. Dank der Anpassung der Grünen an den politischen Mainstream, dank der faszinierenden Dialektik der Linken und dank der traditionellen Flexibilität der Sozialdemokratie ist Berlin die Stadt der Bären und Birnen: Netzwerk Abriss Berlin.

Der Initiativkreis Mediaspree Versenken fand sich im Umfeld des Transgenialen CSD. Zu den verschiedensten Arten und Formen des Protests gesellte sich ein Bürgerbegehren. Die AG Spreeufer und Die Spreepiratinnen stehen exemplarisch für den breiten Widerstand in Kreuzberg, Friedrichshain und darüber hinaus. In einem Bürgerentscheid am 13. Juli 2008 entschieden nahezu 87 % der Wählenden: Mediaspree versenken! Spreeufer für Alle!

16. Juli 2008: Beschluss Sonderausschuss „Spreeraum“   Aktuell: Best of Sonderausschuss.


Politiksimulation?

Der Sonderausschuss soll verschiedenste Beteiligte miteinander ins Gespräch bringen. Ziel ist es, die Forderungen aus dem erfolgreichen Entscheid umzusetzen und Mediaspree zu versenken.

Dem stehen überkommene Vorstellungen von Wachstum, Leben und Arbeiten entgegen. Ein Update dieser Vorstellungen ist dringend geboten. Für Ewiggestrige und Gefangene des Wachstumsparadigma bieten sich vielfältige Weiterbildungsangebote, u.a. hier:

Song Keine Arbeit

Die Erfahrungen mit sogenannter Bürgerbeteiligung sind schlecht. Jüngste Beispiele:
Bürgerbeteiligungszirkus weitergezogen
Luxusimmobilie Bethanien?


Grußwort einer Fabrikantin

"Ausschuss" nennt man in meiner Fabrik die Produkte, die während und nach der Produktion auf Grund von Mangelhaftigkeit in den Müll geworfen werden. Demnach bedeutet "Sonderausschuss" irgendwie sowas wie Sondermüll – herzlichen Glückwunsch!


Sonderabschuss

„Die Wälder mit erhöhter Steinschlagschutzfunktion müssen bis auf weiteres nach Möglichkeit von Gemswild freigehalten werden. Der Jagddruck auf die Gemsen muss das ganze Jahr aufrecht erhalten werden, v.a. aber während der Schadenzeit im Winter. Mit einem einmaligen Sonderabschuss oder einer Öffnung des Banngebietes nur gerade während der zweiwöchigen Hochwildjagd, wenn die Gemsen noch gar nicht im Gebiet sind, kann das Problem nicht gelöst werden. Die vorgeschlagene Massnahme darf aber nicht isoliert daher kommen. Sie kann nur als Bestandteil eines grossräumigen und langfristigen Konzeptes glaubwürdig vertreten werden. Insbesondere muss dieses Konzept den Gemsen Gebiete in der weiteren Umgebung zuteilen, wo sie artgerechte Populationsgrössen ausbilden können und einen ihnen zusagenden Lebensraum vorfinden. Das Konzept muss im Sinne eines dynamisch ausgelegten Wildmanagements sowohl bezüglich Waldverjüngung wie bezüglich Wild zeitliche und räumliche Schwerpunkte setzen.“

Arbeitsgruppe Wald und Wild des Schweizerischen Forstvereins, „Ausschuss Wildbericht“

Gemse